S-Bahn-Netz Sonnenburg S2

  • Danke, jetzt hab ich es verstanden. Macht mit ein bisschen nachdenken auch irgendwie Sinn.


    Da ich jetzt sowieso noch mal alle Module durchschauen muss, werde ich auch gleich die H-Tafeln ändern.

    Nach Führerstandsmitfahrten stehen da Tafeln mit:

    Kurzzug (also ein Halbzug)

    24 X (Dreiviertelzug)

    Nur H (alles oder nur Vollzüge)

    Das werde ich dann so umsetzen.

    Hier könnte ein schlaues Zitat stehen.

    Mir fällt nur leider grad keins ein...

  • Nach Führerstandsmitfahrten stehen da Tafeln mit:

    Kurzzug (also ein Halbzug)

    24 X (Dreiviertelzug)

    Nur H (alles oder nur Vollzüge)

    Das werde ich dann so umsetzen.

    Aber bitte nur, wo sinnvoll. Wo alle Züge vorn halten sollten, reicht dir Tafel für Vollzüge. Und in bestimmten Fällen sind H-Tafeln für Halbzüge auch mal verschwunden, (z.B. Schönhauser Allee) sodass Halbzüge bei 24X halten.

  • Klar, nur da, wo man mit Tafeln Fahrgastfreundlicheres Anhalten hinbekommt.

    Hier könnte ein schlaues Zitat stehen.

    Mir fällt nur leider grad keins ein...

  • Ne5 und Fahrgastfreundlichkeit hängen nicht zusammen. H-Tafeln werden ausschließlich aus signalisierungstechnischen Gründen aufgestellt und man versucht, möglichst wenig davon zu benötigen. H-Tafeln, die für fahrgastfreundliche Haltepositionen aufgestellt wurden, werden konsequent abgebaut, ob nun ersatzlos oder gegen Orientierungstafeln getauscht.

    Triebfahrzeugführer im Streckendienst der DB Fernverkehr in Frankfurt/Main
    BR: 101, 120, IC-Steuerwagen, 401 ("ICE 1"), 402 ("ICE 2"), 403 ("ICE 3"), 406 ("ICE 3M"/"ICE 3MF"), 407 ("neuer ICE 3"), 411 ("ICE T"), 415 ("ICE T")

  • Das Ausschalten des HS ist bei der S-Bahn meines Wissens* nicht notwendig, es darf nur nicht beschleunigt werden, bis alle Viertel wieder Fahrspannung haben.

    Tut man das nicht, erzeugt man aber schon einen sehr heftigen Lichtbogen, der auch Fahrzeugteile wie Strom- oder Luftleitungen beschädigen und Brände verursachen kann.

    *Dazu habe ich jetzt auf die Schnelle zwar nichts gefunden, aber aufgrund der deutlich geringeren Fahrspannung sind Flammenabrisse deutlich schwächer, wenn nur noch die Nebenverbraucher laufen, als bei 15kV. Im BOStrab-Bereich (Tram, U-Bahn) wird an Trennstellen und stromlosen Abschnitten (Spannung ist gleich bzw. ähnlich der der S-Bahn Berlin) auch nicht der Hauptschalter/Automat ausgeschaltet, sondern nur der Antrieb.

    Tut man das nicht, erzeugt man aber schon einen sehr heftigen Lichtbogen, der auch Fahrzeugteile wie Strom- oder Luftleitungen beschädigen und Brände verursachen kann.



    Einen Hauptschalter wie bei Eloks gab es bei den alten S-Bahntriebwagen nicht, es wurde nur der Fahrstrom mit den Hauptschützen der einzelnen Triebwagen unterbrochen. Bei den Altbaureihen mit ihren elektropneumatisch bzw. elektromechnisch gesteuerten Nockenschaltwerken ging das Schaltwerk nach dem Öffnen des Hauptschützes dann automatisch in die Nullstellung zurück. Der Anfahrstrom der alten Triebwagen betrug bei "voller" Beschleunigung etwa 600 A und lag damit etwa auf dem Wert des Oberstroms heutiger leistungsstarker 15 kV-Fahrzeuge. Wer schon mal bei Raureif auf der Oberleitung und hoher Leistungsaufnahme durch die Nacht gefahren ist weiss, wie schön die ständigen Abreißfunken zwischen Stromabnehmer und Fahrdraht die Landschaft erleuchten. Schäden an Fahrzeugen durch Abrisslichtbögen sind mir nicht bekannt geworden. Dagegen sind mir mal bei einem schadhaften Stromschieneneinlauf sämtliche Stromabnehmerschleifschuhe eines Zuges auf einer Seite abgerissen worden. Einer davon segelte so gekonnt durch die Luft, dass er den Lichtbogen auf die Fahrschiene mit runterzog und ein stehender Lichtbogen zwischen Strom- und Fahrschiene entstand.


    Zum letzten Bild meines vorigen Beitrags habe ich mir den betreffenden Teil des Videos noch mal angesehen. Nach der Anfahrt wurde kontinuierlich beschleunigt (BR 485), das Stück Stromschiene rechts muss also doch so lang sein, dass keine Trennstelle entsteht, nur Stromschienenlücken, die ein Viertelzug problemlos durchfahren kann. Da muss wohl der Pfeil nach links am El 1 auch wegrationalisiert worden sein, mir ist die Situation dort noch so in Erinnerung.




    Also ich muss feststellen, dass werden erschreckend viele El1. Diese Masse hatte ich in der Realität gar nicht in Erinnerung. Bei Führerstandsmitfahrten auf Yt sieht man dann aber einige.

    Dabei gibt es auch noch Trennstellen, die "einfach mal so" auf der Strecke erscheinen, ohne dass dort Weichen vorhanden sind.



    Es handelt sich hier um die elektrische Trennung der Einspeiseabschnitte benachbarter Gleichrichterwerke. Das El 1 steht dort übrigens durchaus nicht vor dem Ende der Stromschiene, sondern an der Stelle wo der letzte Stromabnehmer des Viertelzuges sich kurz vor dem Verlassen der Stromschiene befindet.



    Das El 2 steht dann etwa 125 m hinter dem Wiederanfang der Stromschiene, hier also hinter der Brücke.




    Das sollte dann wohl erst mal alles Notwendige zum Thema Stromschiene bei der S-Bahn gewesen sein.

    Ein Kluger bemerkt alles. Ein Dummer macht über alles eine Bemerkung. Heinrich Heine

  • Nach der Anfahrt wurde kontinuierlich beschleunigt (BR 485), das Stück Stromschiene rechts muss also doch so lang sein, dass keine Trennstelle entsteht, nur Stromschienenlücken, die ein Viertelzug problemlos durchfahren kann.

    Hat die BR485 nicht eine durchgehende Starkstromleitung und überbrückt daher auch längere Trennstellen?

  • Da muss ich mich erst mal selbst informieren, den 270 habe ich nicht gefahren. Eigentlich ist mir so etwas nur von den A-Zügen des Kleinprofils bekannt.

    Ein Kluger bemerkt alles. Ein Dummer macht über alles eine Bemerkung. Heinrich Heine

  • Eigentlich ist mir so etwas nur von den A-Zügen des Kleinprofils bekannt.

    Im Kleinprofil betrifft es alle Baureihen bis hin zum IK. Die IK17/20 auf der U5 sind da meines Wissens auf einheitsweise durchgehende Starkstromleitung umgeschaltet, da bin ich mir aber auch nicht sicher und müsste nachfragen, weil man mir die Baureihe nach wie vor vorenthält.

  • Deine Information war richtig. Der 485 ist die einzige Bauart der Berliner S-Bahn, die starkstromseitig durchgekuppelt ist und darum auch nicht auf allen Strecken eingesetzt werden darf.

    Ein Kluger bemerkt alles. Ein Dummer macht über alles eine Bemerkung. Heinrich Heine

  • Nun ist der Knoten Westkreuz im Rohbau fertig.

    Die Oberleitung, Stromschienen und Signale sind komplett verlegt.

    Nun geht´s an die Ausgestaltung.

    Zu den neuen Streckenmodulen gibt es vermutlich auch bald ein neues Video auf meinem Kanal.

    Deswegen hier nur zwei kurze Bilder:

    Hier könnte ein schlaues Zitat stehen.

    Mir fällt nur leider grad keins ein...

  • Noch ein Tip zu den Sv-Signalen am Bahnsteigende, die Ril dazu sagt folgendes:



    Bei einem Knotenbahnhof wie Westkreuz würde ich ja annehmen, dass es eine örtliche Aufsicht auf dem Bahnsteig gibt (zentrale Zugabfertigung heißt, dass die Aufsicht nicht auf dem Bahnsteig bzw. auf einem anderen Bahnhof/Haltepunkt sitzt), die Signale also nicht grundlegend rechts, sondern immer auf Bahnsteigseite aufgestellt werden.


    Die Abfertigungssignale wurden bei dieser Signalbauart üblicherweise auch nicht einzeln, wie bei der Bauform 1951, sondern am gleichen Mast angebracht. Und warum ist das ganz rechte Signal so ein Zwerg, gibt es dafür einen Grund?

  • Um die Signale kümmere ich mich noch.


    dann noch vorsorglich ne Frage:

    Hat jemand (texturfähige) Bilder von einer Rottenwarnanlage oder diese sogar schon als Modell?

    Dürftet ihr mir gerne zukommen lassen.

    Danke

    Hier könnte ein schlaues Zitat stehen.

    Mir fällt nur leider grad keins ein...

  • Habe ich schon mal auf einer Loksimstrecke gesehen...


    ...und auch wieder gefunden. Sind alles einzelne Teile: Stützpfähle, Absperrband und die gelb blinkenden Lampen.


    Ein Kluger bemerkt alles. Ein Dummer macht über alles eine Bemerkung. Heinrich Heine

  • Hallo Zusammen!

    Die Strecke kenne ich leider auch nicht....


    Aber: Eine schöne Absperrung findet man in der Strecke Bergisches Land V3 im Streckenmodul Hoerbscheid.

    (Strecke ist unter Addons noch vorhanden)

    Blinkende Lampen zur Absicherung einer Gleisbaustelle habe ich mir mal (nur für meinen Eigenbedarf) selber gebastelt aus

    2 Stück Signale/DB/KlausN/Bahnuebergangssicherungssignale/Siemens_1975/Teile/LampeBue1

    und Objekte/Accessoirs/Fernsprecher/Gerd/Pfosten_1.4m

    Nachteil1: Die Lampen blinken weiss - und : Du musst mit beiden Erstellern natürlich vor einer Veröffentlichung klären, ob du die Objektteile verwenden darfst

  • Dann eine Frage an KlausN :

    Darf ich mir aus deinen Signalteilen mal was zusammenbasteln?

    Den Pfosten dazu baue ich dann selber.

    Hier könnte ein schlaues Zitat stehen.

    Mir fällt nur leider grad keins ein...

  • Ich hab dann mal was gebastelt:

    Die Lampe ist von Klaus,

    die Abdeckung von Andre (aber Creative Comments, daher brauch ich hier kein Einverständnis)

    und der Pflock von mir.

    Die Lampen werden dann in die Baustelle mit eingebaut.

  • Wie angekündigt noch das neue Video:

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    Hier könnte ein schlaues Zitat stehen.

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  • Nahe des Westkreuzes ist die Industrie ansässig, weshalb die Station auch "Industriehallen" heißt.


    Die Station wird übrigens von der S2 nicht bedient, diese kommt erst über die ganz hinten sichtbare Brücke in die Szenerie.

    Hier könnte ein schlaues Zitat stehen.

    Mir fällt nur leider grad keins ein...