Zugleitbetrieb (außerhalb der DB Netz)

  • Die Bahnstrecke Stollberg–St. Egidien – Wikipedia - ursprünglich zum Abtransport der Kohle aus dem Oelsnitz-Lugauer Revier errichtet, ist heute eine Nebenbahn, die sich nicht unter der Fuchtel von DB Netz befindet. Sie ist eine Station östlich von Glauchau an die Sachsenmagistrale angebunden und bietet daher Interessierten eine relativ gut erreichbare Möglichkeit zum Beobachten eines regelmäßigen Verkehres im Zugleitbetrieb. Eingesetzt sind Regioshuttle RS1, die Fahrzeit bis Stollberg (Erzgeb.) beträgt eine knappe halbe Stunde.


    Signaltechnisch, wenn man das so bezeichnen kann, fallen die Ausweichstellen mit magnetbewehrten Haltetafeln auf. Sie sind mit Rückfallweichen ausgestattet, die orange statt schwarz lackierte Weichensignale haben und durch orangefarbene Tafeln angekündigt werden. Im Bahnhof Stollberg, der das Bw dieses Zweigs der CityBahn Chemnitz sowie eine Abstellanlage für die am Wasserschloß Klaffenbach vorbei, über das Chemnitzer Straßenbahnnetz zum dortigen Hauptbahnhof verkehrenden Einheiten (Variobahn 6NGT-LDZ Fahrzeuge » City-Bahn Chemnitz ) beherbergt, gibt es Signale. Und dann noch an der Infrastrukturgrenze RISS/DB Netz am Lungwitzbachtalviadukt.

  • Warum ich das Thema angefangen habe: Auf der Strecke konnte DB Netz nicht die Werksanschlüsse kündigen. Folglich gibt es da einen mit zwei Mittelständlern, wo man zwar außerhalb der Hallen keine Waggons stehen sieht, die Schienen aber immer ansatzweise blank sind. Dagegen hat man den des bundesweit bekannten Baustoffherstellers, der in einer landschaftsprägenden Niederlassung am Bahnhof St. Egidien Dämmstoffe produziert, einfach vor dessen Steinbogenbrücke von der Sachsenmagistrale abgeschnitten. Dafür kommt man kaum noch auf der Straße am Werktor durch, wenn der Parkplatz für die Sattelzüge voll ist ...


    Es würde sich lohnen, wenn auch nicht unbedingt die Strecke nachzubauen, aber doch diese Gegebenheiten aufzugreifen. Geht das ohne riesigen Programmieraufwand? Die Strecke hat auf ca. 20 Kilometern zwei Begegnungsstellen (Lichtenstein/Sachsen und Oelsnitz/Erzgebirge). Im Kursbucheditor wäre vorzusehen, bei Bedarf auch stumpf über eine falsch gestellte Weiche fahren zu können. Vorzugsweise abhängig von deren Bauweise ... Wie die Zunge weggedrückt wird, ist ja nicht zu sehen. Dazu zwei Streckenobjekte: Orangefarbene Weichensignale und Ankündigungstafeln. Die Aufstellentfernung müßte man auch bei Google maps entnehmen können: Die Tafel vor der Ausweichstelle Lichtenstein steht am nördlichen Bahnsteiganfang des vorhergehenden Haltepunktes. Fotos davon wären, sofern meine Kamera noch geht, kein Problem. Ansonsten dann eben nur so kurz, daß man ohne Ausweichstelle auskäme.


    (Für die nichtberuflichen Mitleser: Die Rückfallweichen leiten den Zug an der Ausweichstelle von der spitzen Seite ins jeweils rechts liegende Plangleis. Wollte man ins andere kommen, bspw. in ein Abstellgleis, müßte die Weiche von Hand umgestellt werden. Zum Verlassen des Bahnhofes wird der 2000Hz-Magnet am Halteschild unscharf - FDL bzw. kein anderer Zug auf der Strecke - und die gegenüberliegende Weiche aufgefahren.)

  • Der Baustoffhersteller hatte als er noch Heraklith hies schon kein Interesse an der Anschlussbahn mehr.
    Da war 2009 als die Anschlussweiche noch lag die Anschlussbahn schon so gut wie zurückgebaut und es wurde darauf ein Parkplatz angelegt.
    Das man dann fast 10 Jahre danach 2018/2019 die Weichen ausbaute war von der Fima letztlich selbst gewollt.
    Das Reststück an Gleis was noch liegenblieb ging übrigens noch über die Brücke bis fast zur DW.

    Gaselan statt Onlinewahn..