Zusatzsignale bei Fahrt auf Zs1, Zs7, Sh1

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    • Zusatzsignale bei Fahrt auf Zs1, Zs7, Sh1

      Loksim-Version: ältere
      Programmteil: andere
      Betriebssystem: Windows 7
      Rechnerkonfiguration:
      Fehlerbericht gesendet:
      _________________________

      Hallo,

      seit längerem schon besteht das Problem, dass Zusatzanzeiger Zs2(v), Zs3(v) und Zs6 bei Signalisierung von Zs1, Zs7, Zs8 und Sh1 auch erscheinen, obwohl diese nur bei Fahrtbegriffen aktiv sein sollten:



      Als Objektautor sollte ich eigentlich erwarten, dass solche falschen Signalbilder vom Simulator abgefangen werden (Hp1 und Hp0 gleichzeitig macht er ja auch nicht). Einzig denkbar wäre, dass die Variable Zs6 bei gleichzeitigem Zs1 nicht unterdrückt wird, da aus der Kombination von beiden ebenfalls Zs8 wird, da gibt es schon Fälle, wo diese Variablenkombination nötig wird. Z.B. in einem Bahnhof, bei dem von einigen Signalen die Ausfahrt nur auf das linke Gleis möglich ist und daher ein festes Zs6 am Signal verbaut ist, hier darf dann kein Zs8 sondern nur Zs1 gegeben werden, während an Hauptsignalen mit Licht-Zs6 dann Zs8 gegeben wird und der Streckenbauer auf dem linken Gleis die Signaloptionen Zs1 und Zs6 statt Zs6 und Zs8 setzen müsste.

      Demzufolge müssten die Textvariablen Signalkennziffer, Vorsignalkennziffer, Zs2 und Zs2v bei aktiven Variablen Sim::Zs1, Sim::Zs7, Sim::Zs8 und Sim::Sh1 leer gehalten werden und die Variable Sim::Zs6 bei aktiven Variablen Sim::Zs7, Sim::Zs6 und Sim::Sh1 grundsätzlich FALSE sein.

      Gruß, Klaus

      EDIT: Das Problem offenbart sich heutzutage mehr durch die Möglichkeit, Objekte zu verschachteln und z.B. ein Zusatzanzeiger-Gruppenobjekt in sämtlichen Signalen als auch einzeln stehend zu verwenden. Müsste ich in diesem die Anzeige abhängig vom Fahrtbegriff machen, hätte ich für den einzeln stehenden Anzeiger entweder wieder ein Objekt zusätzlich oder darin auch die Variablen Sim::Hp1 und Sim::Hp2 oder die zu unterdrückenden Sim::Zs1, Sim::Zs7, Sim::Zs8 und Sim::Sh1, die in einem einzeln stehenden Richtungsanzeiger (Beispiel) nichts zu suchen haben.
    • Hallo Klaus,

      wie drängelig ist das Problem?
      Hintergrund ist, das ich zwar weiß, das die Signalverarbeitung überholt werden muß, aber ich das noch etwas auf die lange Bank schieben wollte...

      Gruss
      Uwe
      --
      Wenn du die Götter zum Lachen bringen willst, mach’ einen Plan.
    • Hallo Uwe,

      offensichtlich nicht drängelnd genug, da es seit Jahren besteht und bisher niemanden gestört hat, wenn während der Fahrt solche Fehler auftraten.

      Gruß, Klaus

      EDIT: Ich werd die Signale jedenfalls weiter und ohne Ausschlusskriterien programmieren (ausgenommen natürlich Vorsignale am Standort von Hauptsigalen, die bei Hp0 dunkel sind).

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von KlausN ()

    • Hallo Uwe,

      im Übrigen stellt sich mir noch die Frage, warum in den Signaloptionen für Zs1 und Zs7 eine Wahrscheinlichkeit angegeben werden kann, für Zs8 aber nicht?



      Somit würde es gar keinen Sinn machen, diese Option überhaupt zu nutzen, wenn ich nicht nur wegen einem Bauzustand in ein Gleis mit vorübergehend eingerichtetem GWB dauerhaft Zs8 nutze, sondern wie auf dem rechten Gleis nur ab und zu ein Ersatzsignal erhalten möchte. Dann macht es nur Sinn, Zs6 und Zs1 mit entsprechender Wahrscheinlichkeit zu setzen.

      Im Übrigen wäre es konsequent zum Falschfahrt-Auftragssignal (Bezeichnung der Deutschen Bundesbahn) noch die aktuelle Bezeichnung Gegengleisfahrt-Ersatzsignal zu ergänzen, da beim Zs 6 ja mehrere Bezeichnungen stehen. Wobei Frühhaltanzeiger dort nichts zu suchen hat. Zs6 war zwar bei der DR der Frühhaltanzeiger und man könnte bei DR-Signalen auch Sim::Zs6 dafür verwenden und den Haken dort setzen, konsequent wäre das aber nicht, wenn dieser Bahnhof virtuell modernisiert wird, müsste man die Haken ändern.

      Bei der Bahnübergangstafel Zs9 darf das "ex-DR" auch gern weg, da sie auch noch in der aktuellen Ril 301 der DBAG enthalten ist.

      Also folgender Vorschlag:

      Gleiswechselanzeiger/Gegengleisanzeiger (DB Zs 6, DR Zs 7)
      Falschfahrt-Auftragsignal/Gegengleisfahrt-Ersatzsignal (Zs 8 )
      Stumpfgleis- und Frühhaltanzeiger (DB Zs13, DR Zs6)

      Gruß, Klaus
    • Guten Morgen,

      da ich neue Erkenntnisse gewonnen habe und zwischenzeitlich Signale an Siemens-EStw gesehen habe, die auch bei Zs1 parallel noch einen Richtungsanzeiger anzeigen können (wenn auch im BOStrab-Bereich), was auch so gewollt und projektiert ist (bei Zs1 liegt ja grundsätzlich ein gesicherter Fahrweg zugrunde), demzufolge kann der Vorschlag aus dem ersten Beitrag Zusatzsignale bei Fahrt auf Zs1, Zs7, Sh1 als gegenstandslos betrachtet werden.

      Allerdings sollte folgendes wohl nicht sein:



      Wenn ich auswähle, dass Zusatzsignale abgeschaltet werden, dann sollten auch alle Zusatzsignale abgeschaltet werden, sofern bei der Checkboxbeschreibung nicht genauer differenziert wird.

      Gruß, Klaus

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von KlausN ()

    • KlausN schrieb:

      (bei Zs1 liegt ja grundsätzlich ein gesicherter Fahrweg zugrunde)
      Ähm... Jein. Gesicherter Fahrweg ist erstmal grundsätzlich immer gegeben (oder soll es zumindest, beachte diverse Unfallberichte von EBA/EUB/BEU (je nach Ereignisdatum) von Entgleisungen u.ä. aufgrund unzureichender Sicherung). Worauf Du mutmaßlich aber hinaus willst ist eine technisch gesicherte Fahrstraße, und die ist im EBO-Bereich bei Zs1 nicht zwingend gegeben. Ohne technisch gesicherte Fahrstraße wird das Zs2 aber nicht angesteuert.
      Triebfahrzeugführer im Streckendienst der DB Fernverkehr in Frankfurt/Main
      BR: 101, 120, IC-Steuerwagen, 401 ("ICE 1"), 402 ("ICE 2"), 403 ("ICE 3"), 406 ("ICE 3M"/"ICE 3MF"), 407 ("neuer ICE 3"), 411 ("ICE T"), 415 ("ICE T")
    • Moin Julian,

      ich kenne es von Relais- und EStw-Anlagen ab DrS (mit Ausnahme GS) nur so, dass das Ersatzsignal nur eingeschaltet werden kann, wenn der Fahrweg vom Start zum Ziel komplett ausgeleuchtet und damit festgelegt ist. Die Ersatzsignalebene wird dabei ohne Prüfung von D-Weg, Flankenschutz und Gleisfreimeldung erreicht.

      Gruß, Klaus

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von KlausN ()

    • Die Diskussion hier fiel mir erst bei der Lektüre des Unfallberichts zu Bad Aibling wieder ein: Diese Vorbedingungen, die Du skizzierst, bestehen im EBO-Bereich nicht. Es gibt "Sperrung der Weichenlaufkette" sowie "Abschnitt vor dem betroffenen Hauptsignal" als technische Vorbedingungen, aber zumindest letzteres auch nicht flächendeckend, bei ersterem bin ich überfragt, bin ja kein Fdl. Das war's. Das ist es ja, was das ganze Thema so kritisch macht.
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    • JulianRz schrieb:

      Diese Vorbedingungen, die Du skizzierst, bestehen im EBO-Bereich nicht.
      Hm, dann müssten die Lehrstellwerke der TU Berlin doch schon stark falsch programmiert sein.

      EDIT: Gemeint war sowieso nur eine technische Voraussetzung im Stw, keine regulatorische. Auf Nachfrage sagte mir ein Fdl, dass es beim EStw auch ohne gänzlichen Fahrstrassenverschluss möglich sei, bei Spurplan-Stw je nach Bauform. Bei SpDrS60 muss eine Fahrstraße festgelegt sein, wie ich es auch kenne und beschrieben habe, um Zs1 zu erteilen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von KlausN ()

    • Bad Aibling ist SpDrS60. Eine Fahrstraße festzulegen war gar nicht möglich, weil eine Fahrstraße der Gegenrichtung eingestellt war. Fdl hat daraufhin sowohl am Asig als auch später am Zbk Zs1 gegeben. Irgendwas stimmt an Deinen Quellen nicht, Klaus.

      EDIT: Verlass Dich nicht auf meine Aussage, lies gern selbst: eisenbahn-unfalluntersuchung.d…_blob=publicationFile&v=1
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