Wie behandelt Loksim Höhenlinien?

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    • Wie behandelt Loksim Höhenlinien?

      Loksim-Version: 2.9.4
      Programmteil: Editor - Strecke
      Betriebssystem: Windows 10
      Rechnerkonfiguration:
      Fehlerbericht gesendet:
      _________________________

      Hallo,

      ich poste das jetzt mal unter "Fehler" und nicht unter "Streckenbau", weil ich gerade frustriert bin. Eigentlich ist es wirklich eine Frage, an deren Antwort ich sehr interessiert bin, weil ich endlich verstehen möchte, was ich falsch mache und was die richtige Vorgehensweise wäre, um solche Probleme nicht mehr zu haben.

      Höhenlinien sind ja schon immer meine Feinde gewesen. Von Veränderungen in der Landschaft, die sich nach dem Platzieren eines Streckenobjekts ergaben (???) will ich ja schon gar nicht mehr anfangen. Aber was mir heute entgegen kam, hat dann doch meinen Glauben an jegliche Logik zerstört.

      Dazu drei Bilder:

      Darstellung des Streckenmoduls in der Streckendatei:


      Darstellung der entsprechenden Stelle im KBS-Editor:



      Darstellung der gleichen Stelle in der Simulation:


      Bis hierhin: WTF.

      Wenn ich jetzt von einem anderen Startpunkt starte (nicht vom Streckenanfang sondern am Bahnhof direkt vor dieser Stelle), ist der Berg plötzlich weg:




      So. Wie kann das sein?

      Ich hab überlegt:
      - Irgendwo ist eine Höhenlinie außer Rand und Band geraten. Eine Null zu viel oder sowas. Da der Fehler nicht auftritt, wenn alle vorherigen Module nicht mitgeladen werden (nämlich beim Start vom Bahnhof in der Nähe) müsste die verrückte Höhenlinie ja in einem Modul liegen, das vor der Stelle liegt. Da frage ich mich: Warum taucht das beim Laden der KBS in den KBS-Editor nicht auf?
      - Da in der Strecke einige recht starke Steigungen und einige steile Gefälle drin sind, könnte die Grundplatte eines höherliegenden Moduls der Grund sein, dass die Landschaft dort höher liegt. Zum einen gibt es aber auf den Kilometern davor und danach keine Module, die an dieser Stelle eine solche Höhe generieren könnten, zum anderen müsste der Berg auch in diesem Fall in der KBS angezeigt werden.

      Ich würde mir wünschen, dass mir jemand der Entwickler erklärt, wie der Loksim mit Höhenlinien umgeht und wie solche Sachen zu Stande kommen könnten. Dann kann ich in meinem konkreten Fall auf gezielte Ursachensuche gehen. So ähnelt es mehr Stochern im Nebel...

      Das ist übrigens nicht das erste Mal, dass plötzlich Berge auftauchen, wo sonst keine sind. Die Auswirkungen sind manchmal größer, manchmal kleiner und häufig habe ich gesagt: Ach, ich leb jetzt damit, sieht nicht schlecht aus. Aber verstanden habe ich es bislang nicht.

      Besten Dank und Grüße,
      Julian
    • Hallo Julian,
      ich habe jetzt glaube ich keine wirklich gute Nachrichten für Dich :( Soweit ich weiß, hat niemand von den aktiven Entwicklern die Landschaftsgestaltung bis jetzt wirklich angefasst. Ich habe damit mal ein wenig herumgespielt aber dann relativ schnell wieder aufgegeben. Der einfache Grund: Ich glaube praktisch jeder Versuch das ganze zu verbessern / verändern ist zum Scheitern verurteilt, da bestehende Strecken dann plötzlich anders aussehen könnten. Man müsste wohl einen "Modus Landschaftsdarstellung 2.0" machen, der keine Kompatibilität zu bestehenden Strecken garantiert um hier Veränderungen (die mehr Auswirkungen haben wie kleinste Details) umsetzen zu können.

      Das heißt jetzt nicht, dass der bestehende Code schlecht ist. Das ganze Thema ist einfach ziemlich komplex. Einfache Fälle kann man vermutlich noch erklären wie das Ergebnis zu Stande kommt. Aber wenn es dann zu solchen Phänomenen wie bei Dir kommt, wird es wohl schwierig dem wirklich auf den Grund zu gehen. Da spielen einfach zu viele Faktoren mit die für jemanden der das nicht selbst programmiert hat (oder wohl auch für den der es programmiert hat) nur schwer nachzuvollziehen sind.

      Meine Entwickler-Kollegen mögen mich sehr gern korrigieren, vielleicht hat hier ja jemand doch mehr Einblick :)

      lg
      Lukas
    • Hallo Julian, Hallo Lukas,

      danke das Du diese Phänomen angesprochen hast. Ich habe das Problem bei einigen Modulübergängen (Aerzen>Gr. Berkel, Dörentrup>Bega im Bau und Bega>Barntrup im Bau), aber nur auf der rechten Seite.
      Bei mir tritt dieses Phänomen nicht immer und nicht an jedem Ort auf. Ich möchte es mal mit der Zufallssteuerung gleich setzten wenn ich ein Auto an einen Bü gestellt habe. Mal ist es zu sehen und mal nicht.

      Gruss Olaf
      Die Begatalbahn und meine anderen Addon´s könnt Ihr auf folgender Seite herunterladen:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von OlafT ()

    • Hallo Julian
      Hatte das Problem auch vor Jahren auf einer Strecke mit starker Steigung. Wenn keine Höhenlinien oder -punkte seitlich der Strecke definiert sind werden vermutlich die Höhendaten des Startpunktes genommen und dann über die ganze Strecke weiterverwendet. Abhilfe schaffte nur die Definition von Höhenlinien seitlich der Strecke.
      Was da programmseitig genau passiert kann ich nicht sagen, ich habe da noch nie reingeschaut.

      Gruss Toni
    • Servus Julian,
      das Phänomen kenne ich auch und, wie Toni schon schreibt: Abhilfe schaffen bei mir klar definierte Höhenlinien im Abstand von maximal 500 Meter untereinander und bis 1500 Meter links und rechts vom Gleis. Was darüber hinaus passiert, ist m.E. egal.

      Ohne die Höhenlinien scheint Loksim sonst einfach die Höhenlinien fortzuführen, die irgendwo zuvor in der Kursbuchstrecke einmal definiert sind. Ein kleines Besipiel von mir: Fahre ich den Berg herauf, ist an der Stelle, wo keine HL definiert sind, alles flach. Fahre ich die gleiche Strecke in die andere Richtung, den Berg runter, sind die "Berge" auf der einen Seite des Gleises (welche dem Startpunkt näher liegt) doch deutlich ausgeprägter, wie es auf Deinen Bildern auch zu sehen ist.
      Mich persönlich stört das weniger, allerdings ists in meinem Fall auch eine Strecke ohne reales Vorbild und es schafft Strukturen in einer sonst unendlichen Loksim- Standardwelt. Beim Nachbau von existierenden Strecken ist das natürlich weniger erfreulich...

      Und sonst, wie bereits geschrieben: Einfach ein paar Höhenlinien definieren und es ändert sich nichts mehr in der Landschaftsdarstellung, bzw. nur noch marginal etwas.

      Im dann definierten Rahmen ändert sich nach meiner Erfahrung dann auch nichts mehr, wenn man bloß Streckenobjekte einfügt.

      M.E. muss dann auch nichts am Programm an sich verändert werden. Loksim tut da ja nur das, was es auch soll: Eine Landschaft darstellen...

      Hoffe, dass mein Geschreibsel einigermaßen verständlich ist und Dir (und natürlich allen anderen auch) hilft.

      Grüße,
      Martin
    • Hallo,

      danke zunächst mal an Lukas für die Aufklärung, ich hatte mir sowas schon gedacht.

      martintin schrieb:

      Abhilfe schaffen bei mir klar definierte Höhenlinien im Abstand von maximal 500 Meter untereinander und bis 1500 Meter links und rechts vom Gleis. Was darüber hinaus passiert, ist m.E. egal.


      Ich hab das noch nicht ganz verstanden. Du hast in jedem Modul händisch vier Höhenlinien 1500m rechts und links vom Gleis definiert, die quasi die "Grundplatte" des Moduls festlegen?

      Beste Grüße,
      Julian
    • JulianG schrieb:




      Ich hab das noch nicht ganz verstanden. Du hast in jedem Modul händisch vier Höhenlinien 1500m rechts und links vom Gleis definiert, die quasi die "Grundplatte" des Moduls festlegen?
      Sers Julian,
      jein: Soll die Landschaft flach sein, dann ists in der Tat eine Art "Grundplatte". Da langt dann auch ein Landschaftsobjekt, bei denen die (vier) Eckpunkte zu einem "Kasten" verbunden werden. Ist das einmal geschehen, ändert sich innerhalb dieses "Kastens" nichts mehr, er hat dann festgelegte Grenzen und ein festgelegtes Aussehen (=Grundplatte).
      Je mehr Berge, Hügel, ..., Struktur halt, die Landschaft haben soll, desto mehr klar definierte Höhenlinien brauchts auch. In meinem oben beschriebenen Fall soll es, sagen wir, etwas weiter entfernt von der Strecke ein paar Hügel geben. Dann definiere ich zuerst die untere "Grenze" der Hügel als parallel zum Gleis liegende Höhenlinie mit einem Start- und Endpunkt, sagen wir 500 m rechts (x- Achse 500m, y= 0). Dahinter solls dann etwas hügelig sein, dann definiere ich eine zweite Höhenlinie entsprechend höher (y- Achse >0) und nochmal 500 m weiter weg (bei x=1000m). Zwischen diesen beiden Höhenlinien darf das Programm dann die Landschaft ohne weitere Grenzen gestalten, sodass sich dort ensprechend die "Nasen" der Hügel verschieben können. Zwischen der ersten Höhenlinie und dem Gleis sollte nicht viel passieren, auch nicht über Modulgrenzen, da das die Werte auf der y Achse von Gleis und erster Höhenlinie identisch sind.

      Es reicht bei einer flachen "Grundplatte" eine Höhenlinie, bzw: eine als zusammenhängende Fläche, bei der der Haken auf "Polygone verbinden" gesetzt wurde (Ich glaube, so heißt es, bin grad an einem Fremd-PC und kann den genauen Wortlaut nicht nachschauen). Dann brauchts natürlich keine vier parallel liegenden Höhenlinien.Die brauchts nur, wenn, wie oben beschrieben, Berge, Hügel, etc. entstehen sollen.

      Viele Grüße,
      Martin
    • OlafT schrieb:

      Hallo Martin,

      wie machst Du das bei Modulübergängen, also Ende Modul 1 , Anfang Modul 2 ?

      Gruß, Olaf
      Hallo Olaf,
      in dem ich vor dem jeweiligen Modulübergang (auf beiden Seiten, d.h., am Ende von M1 und am Anfang von M2) auf den letzten Meter klare Höhenlinien setze, welche denen im nächsten Modul entsprechen. Dann sollte sich ein (vorher definiertes!) Landschaftsbild einstellen, welches sich Dank der festgelegten Höhenlinien auch nicht mehr ändert.

      In meiner Strecke ohne Vorbild lasse ich jeweils ca. 10 Meter zum neuen Modul ohne HL, schaue aber, dass die Struktur der Landschaft im nächsten Modul wenigstens ungefähr mit der des vorherigen Moduls übereinstimmt. Dann hat Loksim die Chance, etwaige Höhenunterschiede in ebenjenem Spielraum selbst zu gestalten und es entstehen keine "Abbruchkanten" an Felsen oder gar Risse in der Landschaftstextur.

      Generell achte ich aber auch penibelst darauf, dass sich unterschiedliche Höhenlinien keinesfalls überschneiden, auch nicht über Modulgrenzen hinweg. Das erspart mir eine Menge Chaos und ist m.E. auch nur minimal mehr Aufwand.


      Noch etwas: Was mir manchmal auch passiert, sind beim Befahren der KBS (teil-)"textuierte" Tunnelportale, wo eigentlich und in der Editor-Ansicht der Module auch tatsächlich keine Textur sein soll und ist. Abhilfe schafft da bei mir ein korrekter Winkel der Streckengleise. Will sagen: Endet das Streckengleis von Modul 1 bei, sagen wir, 35°, baue ich das Streckengleis im daran anschließenden Modul gleich auch im Winkel von 35° ein. Der so festgelegte Winkel der Strecke (und einzelner Gleise) im Editor ändert sich dann auch innerhalb der KBS- Datei nicht.
      Das könnte auch generell auf Höhenlinien in den unterschiedlichen Modulen Auswirkungen haben, da habe ich aber noch keinen konkreten Fall gehabt, bzw. bewusst beobachtet.

      Hoffe, das hilft.

      Grüße, Martin