Unerklärliche Abstürze in LokSim

  • FAQ gelesen?
    Yes
    Loksim3D-Version
    2.11
    Programmteil
    Simulator
    Betriebssystem
    Windows 10
    Angezeigte Fehlermeldung
    Meldung das Simulator abgestürzt ist und die Option zum Bericht senden. Dieser kann dann aber nicht versendet werden.
    Konnte ein Loksim3D-Fehlerbericht gesendet werden?
    Nein

    Betriebssystem-Daten:

    CPU: AMD Ryzen 5 5600X

    RAM: 32GB DDR4 (2x 16GB)

    GPU: RADEON RX580 8GB GDDR5

    OS: WIN10 x64 22H2


    Loksim-Version: 2.11.0.35


    Diesen Fehler habe ich seit ca 2 Jahren und ich kann leider nicht genau sagen, ob es an meiner Strecke, an meinen Bü-Objekten, die an dieser Strecke verbaut sind oder am Program liegt.

    Auffällig ist, das seit ich am Startbahnhof einige Häuser entfernt habe, der Absturz später kommt (HIER hab ich gesagt, das er bereits nach 600 -700m kommt, jetzt kommt er erst nach ca. 5,4 km.). Im Log tauchen dann mehrere Zeilen auf mit

    [10820] [l3d::graphics::GpuMeshBuffer7<struct l3d::graphics::TexturedVertex>::AddToBuffer@57] Object too big for vertex buffer 11433 Vertices, 125244 Indices.

    Welches Objekt meint LokSim? Ich bezweifle, dass es an zu wenig RAM oder Grafik-Speicher liegt. :/


    Falls benötigt kann ich gerne die betroffene KBS bzw. die .fpl-Datei zur Verfügung stellen. ;)


    LG Giuliano

  • Hallo Giuliano,

    wenn der Absturz nur oder fast nur bei dieser einen (eigenen) Strecke auftritt, dann wäre der schnellste und einfachste Weg, wenn Du uns die entsprechende Strecke/Fahrplan zur Verfügung Stellen könntest. Am besten einfach ein Package daraus machen und irgendwie uns zur Verfügung stellen; zb über https://workupload.com


    Alternativ könntest Du den Absturz nochmal "provozieren" und einen Fehlerbericht senden. Dies sollte jetzt wieder funktionieren. Aber am besten dann hier im Forum kurz Datum/Uhrzeit posten, damit wir ihn leicht identifizieren können


    lg

    Lukas

  • Hallo,


    als "Nicht aktiver Loksimmer" beschäftige ich mich trotzdem mit auftretenden Problemen. Mein Rechner entspricht hardwaremäßig etwa dem Stand von 2010 und ist deshalb auch nicht für Widows 2.11 geeignet, trotzdem laufen alle bisher veröffentlichten Loksimversionen unter Wuindows 7 und Windows 10 bei mir normalerweise ohne Probleme mit guter Performance. Hauptsächlich beschäftige ich mich auch mit dem Bau von von Führerständen und Streckenteilen für Testzwecke und veränderten Funktionen. Dabei kommt es durchaus zu Programmabstürzen, die Ursache liegt aber dann in eigenen Fehlern. Allerdings kann auch ich bestätigen, dass das Programm ab der Version 2.10 im Betrieb empfindlicher reagiert.


    Zum Testen nutze ich, wie man bereits in meinen Beiträgen sehen konnte, einen speziellen Führerstand bei dem man "dem Lokführer über die Schulter schaut". Dieser entspricht zwecks vereinfachter Bedienung in Bild und Ausrüstung dem ET 420 zur Olympiade München 1972 mit LZB und zusätzlicher AFB. Alle Anzeigen und Funktionen arbeiten korrekt, die Sifa schalte ich für die Testfahrten aus.


    Es ist allgemein bekant, dass schon seit längerer Zeit die separate Ansteuerung und Anzeige der Türen links und rechts für derartige Fahrzeuge auf derToDo-Liste steht. Da dieser Führerstand das nicht hat, kam mir eine Idee für die Testerei: Eigene Sounds für den linken und rechten Kanal erstellen und als als "Sound bei Abfahrt" und "Sound bei Ankunft" in die Fahrplandatei einbauen. Gesagt, getan und los gings mit der Testerei. Programm aufrufen klappt, Strecke wird geladen und im Hintergrund macht es "Ping!". Das Bild erscheint und auch die Funktionen des Führerstand lassern sich aktivieren und die Uhr im Führerstand läuft. Jetzt rückt der Zeiger auf die Abfahrtzeit und die Simulation friert ein. Keine Taste bringt mehr eine Reaktion, auch nicht "Esc", das Programm lässt sich nur über den Taskmanagertab "Anzeige" beenden. Dann erscheint die Fehlermeldung.



    Aber auch diese läßt sich nich normal beenden, wieder muss der Taskmanager ran, diesmal mit "Prozess beenden".


    Die Fehlermeldung zeigt "Fehler in DirectSound an". Überlegung eines Tf bei der Störungssuche "Was hast du zuletzt getan?", Lösung "Fahrplandatei geändert!". Also die Sounds wieder rausgenommen, die Sounddateien noch mal überarbeitet und den nächsten Versuch mit diesen gestartet. Und siehe da, es funktioniert! Inzwischen wurden auf der Demostrecke 2 alle Fahrpläne für die S-Bahn so ausgestattet (einschließlich einer Verlängerung ab "Gleis Budenheim 3" auf 70 km) und alles läuft wie es soll.



    Zu den aktuellen Fehlermeldungen:


    Die Strecke "Norddeich-Köln" habe ich (erstaunlich bei der Größe meines Archivs) nicht, aber mir kam ein Verdacht nach der Fehlermeldung von Heinz.


    https://www.loksimulatoren.de/attachment/7564-fehler1-png/


    Also suchte ich mir eine andere Strecke bei Sepelone (KBS 472 Frankfurt - Köln, Ersteller Georg Kahrbeck) raus und startete diese auch problemlos. Aber schon am Anfang fiel mir die niedrige Framerate auf,...




    ...die während der Fahrt später anstieg, aber relativ oft von normal auf tief runterging. Die Strecke scheint mir teilweise mit Objekten überladen zu sein.


    Plötzlich stürzte die letzte korrigierte Version von 2.11 aber auch ohne Meldung ab. Die Fehleraufzeichnung enthält die gleiche Speicherung wie bei Heinz. Stutzig machte mich der Begriff "Objekct too large".




    Die Schlußfolgerung: Entweder sind dort Objekte zu groß für die Grafikverarbeitung oder es sind zu viele gleichzeitig zu berechnende Objekte an einer Stelle der Streckendatei positioniert. Da der Fehler bei zwei Strecken aus der gleichen Quelle auftaucht, scheinen die Fehler in den Streckendateien zu liegen und müßten wohl auch dort gesucht werden.


    Fazit: Abstürze bei neuen oder geänderten Strecken sollte der Erbauer anhand der Fehlermeldungen identifizieren und auswerten und nicht immer gleich einen Fehler im Programm voraussetzen. Bei älteren Strecken ist das schwieriger für den Anwender.


    #Lukas: Wäre es möglich den Fehler "Objekt too large" in der Simulation als Meldung anzeigen zu lassen. Wenn er sich dann anhand der Position auf der Strecke beim Absturz in der Simulation orten läßt, dürfte die Fehlersuche bei den Streckenobjekten auch möglich erscheinen.


    Gruß

    Gerd

    Ein Kluger bemerkt alles. Ein Dummer macht über alles eine Bemerkung. Heinrich Heine

    Edited 2 times, last by Nemo ().

  • Nachtrag:


    Bisher wurden von mir immer nur die Einstellungsoptionen des Simulators verwendet. Jetzt habe ich mal mit der Radeon Software von AMD experimentiert. Mein Bildschirm ist ja grundsätzlich auf eine Bildwiederholrate von 60 Hz eingestellt, was für alle meine Anwendungen und (alten) Spiele ausreicht. Das AMD-Programm bietet mir nun zusätzliche Einstellungen für die minimale (30 fps) und maximale (60 fps) Bildrate. Da man eigentlich für eine vernünftige Darstellung im Loksim nicht mehr als 25 fps braucht, habe ich die Einstellungen 30/35 gewählt und bin damit auf allen sonst von mir genutzten Strecken zufrieden. Die Grafikeinstellung ist auf "Leistung" gesetzt, die internen Verbesserungseinstellungen für die Grafik werden genutzt.


    Im Loksim nutze ich grundsätzlich die Einstellungen "Alle Texturen laden und im Speicher halten" und "Maximale Texturgröße 4096". Da sollte der installierte Arbeitsspeicher eigentlich reichen.




    Also ging es wieder mit dem Testführerstand auf die Reise von Frankfurt nach Köln. Das Laden dauert sehr lange, die Fehlermeldung "Die Datei \Signale\KS-Signale2\Vorsignale\KS-Vorsignal.l3dgrp konnte nicht geladen werden" konnte ignoriert werden. Und jetzt wurde es interessant, die Simulation lief einwandfrei, die Bildrate lag dauerhaft um die 22 fps mit kleinen Abweichungen nach oben und unten, mit der Darstellung war ich trotzdem zufrieden, selten gab es mal einen kurzen Nachladeruck.




    Mit maximal 120 km/h dauerte die Fahrt natürlich entsprechend lange, aber das Programm lief stabil. Bei der Annäherung auf Köln ging die Bildrate dann aber immer weiter "in den Keller" (manchmal kurzzeitig bis auf 12 fps) lief aber noch. Im Bahnhof Köln Kalk - Messe kam dann das schnelle Absinken auf immer niedrigere Werte und dann der Absturz kurz vor der Ausfahrt etwa an dieser Stelle.




    Sehe ich mir die Streckendatei des Bahnhofs Köln an, scheint sich meine Vermutung zu bestätigen. Sehr viele Gleise und Objekte und das scheint den Rechner zu überfordern. Bleibt noch die Frage, ob die Bildrate auf der Strecke eventuell bei vielen Objekten auch von der gefahrenen Geschwindigkeit abhängt, muss das also noch mit einem ICE-Führerstand austesten.


    Nachtrag 2


    Auch diese Fahrt ist durchgeführt. Auf der Strecke sinkt die Bildrate bei der doppelten Geschwindigkeit von 240 km/h um 2 fps ab, die Simulation läuft flüssig. Kleine Nachladeruckler sind nicht mehr zu merken, dafür traten zwei stärkere vor größeren Bahnhöfen (z.B. Montabaur) auf. In Köln bin ich langsam eingefahren, die Bildrate sank auf 12 bis 13 ab, ganz kurz auf 8, und die Simulation fing an zu ruckeln. Am Bahnsteiganfang Köln Hbf kam dann bei 20 km/h der plötzliche Absturz. Jetzt zeigt das Fehlerprotokoll ein etwas anderes Bild.



    Damit dürfte das Programm eindeutig als Fehlerursache ausscheiden und der Fehler bei der Strecke liegen. Zum Schluss noch die für mich optimalen Einstellungen im Loksim:



    Damit ist für mich diese Testreihe zu diesem Thema beendet.


    Gruß

    Gerd

    Ein Kluger bemerkt alles. Ein Dummer macht über alles eine Bemerkung. Heinrich Heine

    Edited 2 times, last by Nemo ().

  • Hallo Gerd.

    So wie es aussieht, reicht Dein Speicher nicht. Ändere mal die Texturgröße auf 512. Dann dürfte die Simulation wohl durchlaufen.


    Gruẞ

    Martin

  • Hallo Martin,


    um 32 GB Speicher zu füllen, braucht man wohl mehr als die begrenzte Anzahl von Texturen, die eine Loksimstrecke aufweist. Aber natürlich habe ich die Anregung gern aufgenommen und bin auch mit dieser Einstellung gefahren. Das Ergebnis war, dass die Bildrate auf der Strecke um durchschnittlich 2 fps gegenüber der letzten Fahrt runterging, also bei 18 lag. Dafür habe ich es wirklich bis nach Köln reingeschafft und bin mit teilweise 8 fps reingeruckelt.


    Und den Verbrauch an Arbeitsspeicher habe ich auch gemessen. Hier der Wert für die Einstellung 512.



    Bei der Einstellung 4096 sieht es dann so aus,...



    ...also sogar noch ein Prozent weniger Verbrauch. Und die Größe des Grafikspeichers kann man ja sowieso nicht beeinflussen.


    Gruß

    Gerd


    P.S.: Nun muss ich doch noch eine Korrektur nachschieben. Die Messung mit der Einstellung 512 war in Köln entstanden, die andere in Frankfurt. Nun kommt die 512er in Frankfurt dazu.



    Der Wert ist gleich dem für die Einstellung 4096, die maximale Texturgröße spielt am gleichen Ort also keine Rolle für die Arbeitsspeicherbelegung. Der höhere Wert in Köln dürfte an der größeren Zahl der Objekte liegen.

    Ein Kluger bemerkt alles. Ein Dummer macht über alles eine Bemerkung. Heinrich Heine

    Edited once, last by Nemo ().

  • Nach einigen Tagen mit fleissigem Fahren ohne Fehler ist bei mir der Abbruch wieder geschehen.


    Ein Fehlerbericht ist gesendet am 9. März um 16:20.


    Gruss

    Heinz

  • Nachtrag:


    Ich habe die Strecke ab dem Bahnhof vor dem Abbruch mit dem gleichen Zug nochmals gefahren.


    Und was passierte? Nichts, der Zug fuhr die Strecke bis zum Endbahnhof ohne Fehler.

    Ich werde die gesamte Strecke morgen nochmals fahren. Dann schauen wir weiter:


    Gruss und ein schönes Wochenende

    Heinz

  • Nachtrag 2:


    Die gesamte Strecke habe ich heute nochmals mit dem gleichen Zug befahren. ohne Fehler. Anschliessen noch mit dem ICE-Neigezug mit etwas höherer Geschwindigkeit. Und ebenfalls kein Fehler.


    Ich vermute, dass dieser Fehler nach Zufall von irgendwelchen Werten auftritt.


    Ich werde weiters meine Strecken mit verschiedenen Einstellungen testen.


    Gruss

    Heinz

  • Moin,

    mir ist vor einiger Zeit auf meiner langen Fantasiestrecke das gleiche passiert. Auch ist mir aufgefallen, das es verschiedene Framraten gibt, je nach Einstellung der Signale.

    Beispiele für meine Strecke (Startpunkt in einem rechenintensiven Hallenbahnhof mit vielen Gleisen und Signalen)


    Grüne Welle

    Bis zur Abfahrtszeit bis 60 Fps. Signal springt um - FPS gehen rapide in den Keller bis hin zu einstelligen Werten. Fast immer hatte ich auf so einer Fahrt mit grüner Welle einen plötzlichen Absturz ohne Vorwarnung.


    Meistens geht alles gut

    Bis zur Abfahrt bis 60 Fps. Signal springt um- FPS Zahl sinkt, aber nicht stark. Simulation läuft deutlich flüssiger, meistens keine Abstürze.


    Bei alles geht schief entspricht das Ergebnis in etwa dem von "meistens geht alles gut", vllt etwas besser.


    Scheinbar hängt die Loksimberechnung von der Signalstellung ab. Bei grüner Welle wird offensichtlich ein großer Abschnitt vorberechnet, sobald ein Hp0 dazwischen kommt wird dieser Abschnitt entsprechend unterteilt.


    Jetzt ist fraglich, was Loksim da berechnet. Weil die Landschaft habe ich immer vorher berechnen lassen. Auch ist fraglich, was passiert, wenn ich die selbe Strecke aller ihrer Signale beraube. Dann kann man ja nichtmehr in verschiedene Simulationen unterteilen. Ob es dann flüssiger läuft? So würde man herausbekommen, ob einfach die Signalsteuerung einen Fehler hat und diese Abtürze verursacht.


    Lg, Jakob

  • Ein Fehlerbericht ist gesendet am 9. März um 16:20.

    Der Absturz passierte aufgrund von "zu wenig Arbeitsspeicher" oder anders gesagt, zu großem Speicherverbrauch dieser Strecke/Fahrplan für diese Einstellungen.


    Wie von Martin als Tipp gegeben, kann zb das Reduzieren der maximalen Texturgröße dieses Problem verhindern.


    Bzgl. Texturgröße ist (insbesondere für Addon-Bauer) ev dieser Beitrag relevant


    #Lukas: Wäre es möglich den Fehler "Objekt too large" in der Simulation als Meldung anzeigen zu lassen. Wenn er sich dann anhand der Position auf der Strecke beim Absturz in der Simulation orten läßt, dürfte die Fehlersuche bei den Streckenobjekten auch möglich erscheinen.

    Diese Meldung kann zwar für Addon-Ersteller durchaus ein Denkanstoß sein, löst allerdings keine Abstürze aus. Zusätzlich ist es so, dass dieses Problem nicht ausschließlich durch "große Objekte" ausgelöst werden kann, sondern auch durch eine Loksim-interne Zusammenfassung von Objekten.

    Deshalb ist diese Meldung nicht als Fehlermeldung gedacht und geplant - es ist auch eine gewisse Information für uns Entwickler in welche Richtung wir den Code weiterentwickeln müssen

    Grüne Welle

    Bis zur Abfahrtszeit bis 60 Fps. Signal springt um - FPS gehen rapide in den Keller bis hin zu einstelligen Werten. Fast immer hatte ich auf so einer Fahrt mit grüner Welle einen plötzlichen Absturz ohne Vorwarnung.


    Meistens geht alles gut

    Bis zur Abfahrt bis 60 Fps. Signal springt um- FPS Zahl sinkt, aber nicht stark. Simulation läuft deutlich flüssiger, meistens keine Abstürze.

    Wenn dies reproduzierbar so ist, ist für uns die genaue Strecke/Fahrplan wo dies passiert interessant. Ich wäre ehrlich gesagt überrascht, wenn es tatsächlich an Grüner Welle vs Meistens geht alles gut liegt, aber ausschließen kann ich es natürlich nicht


    lg

    Lukas

  • Hallo Lukas,

    ich habe einige Tests gemacht und kann nun mit einiger Sicherheit sagen, dass die Signalsteuerung was damit zu tun hat.


    Der Versuchsaufbau:

    Eine 10 Kilometer lange Strecke, einmal ohne Signale, einmal alle 1000 Meter ein Signal und einmal alle 100 Meter ein Signal (Immer Mehrabschnitt).


    Bei den ersten beiden Varianten war die FPS natürlich immernoch hoch, da es hier nix zu berechnen gab. Deswegen habe ich insgesamt 100.000 Bäume platziert (50.000 links und rechts).


    Die ersten beiden Versuchsaufbauten wurden nur mit "grüner Welle" getestet, weil die Unterschiede noch zu gering waren.

    Folgendes ist bei dem Versuch herausgekommen:


    Versuchsaufbau ohne Signale

    Vor dem drücken von F11: 61,33 FPS.


    Nach dem drücken von F11: Wie zu erwarten, 61,33 FPS.


    Versuchsaufbau mit Signalabständen von 1000:

    Vor F11: 62 FPS.


    Nach F11: Noch knapp 49 FPS.


    Hier wird schon der erste Unterschied deutlich. Gleiche Anzahl von Objekten, gleiche Strecke nur 10 Signalblöcke und ich verliere knapp 15 FPS.


    Spannender wird es jetzt beim letzten Versuchsaufbau. Hier habe ich mit "grüner Welle" und "meistens geht alles gut" getestet. es wurden keine Bäume mehr platziert, weil schon davor klar war, das hier was nicht stimmt.


    Versuchsaufbau mit Signalabständen von 100 Meter, "meistens geht alles gut"

    Vor F11, wieder etwas über 60 FPS.


    F11, erster Durchlauf. FPS Zahl bleibt fast unverändert, nicht verwunderlich, da gleich das zweite Signal Hp0 zeigt.


    F11, zweiter Durchlauf. Dieses Bild bitte im Kopf behalten! Man sieht, auch mit "meistens geht alles gut" werden direkt viele Blöcke durchgeschaltet.

    Trotzdem bleibt es bei über 60 Fps.


    Was jetzt passiert, hat mich nicht schlecht staunen lassen.

    Versuchsaufbau mit Signalabständen von 100 Meter, "grüne Welle"


    Vor F11 ist das gleiche Bild, wie bei "meistens geht alles gut", weswegen ich das hier nicht nochmal einfüge.


    Nach F11 passiert folgendes:

    Meine Framerate sinkt auf 12.44. Und das, obwohl bis auf die Signale von Klaus keinerlei Objekte verbaut sind.

    Einen kleinen Unterschied gab es, als ich die Signale von "Kombisignal" auf "Hauptsignal" geändert habe:


    Die Signalobjekte sind dabei identisch geblieben, lediglich Loksim berechnet jetzt halt einen anderen Signalsteuerungstyp.

    Immerhin 20 Fps sind mir geblieben.


    Um jetzt nochmal ganz sicher zu gehen, dass es nicht einfach nur an den Signalen von KlausN liegt, habe ich die Signale wieder auf "Kombisignal" umgestellt, und durch altbewährte Signale von anno dunnemal ersetzt:


    Vor F11, wieder etwa 60 Fps


    Nach F11: Weiterhin 60 Fps, bei "grüner Welle"


    Das fand ich spannend. Da ich seit Jahren nur Signale von Klaus verwende, habe ich angenommen, dass es ein allgemeines Problem sei. Der größte Unterschied zwischen diesen beiden Objekten ist, dass Klaus deutlich mehr und detailliertere Objekte vewendet, und was denke ich noch viel ausschlaggebender ist: mehr Variablen. Ich vermute, das Loksims Signalsteuerung mit den ganzen Variablen überfordert ist, und deshalb bei vielen Signalen auf einer KBS (Länge egal) die FPS Zahl sinkt, und vermutlich auch Abstürze entstehen. Also wäre es von Heinz interessant zu Wissen, welche Signale auf der Strecke verbaut sind, die er nutzt. Vorallem, ob sich diese Signale durch viele Variablen auszeichnen.


    Soviel von meiner Seite, ich hoffe das bringt euch ein Stück weiter.


    Lg, Jakob

  • JakobF  lukash


    Hallo Ihr Beiden.


    Das es mit der Grünen Welle zu tun hat, kann ich bestätigen.

    Ich habe zum Test auf der neuen Riedbahn alle Bäume und die Fahrleitung eleminiert. Bei grüner Welle hat sich die Framerate nur wenig nach oben bewegt. Daran liegt es somit nicht. Mein Verdacht, das es die Fahrleitung ist, hatte sich nicht bestätigt.


    Nun die Test mit Komplettausstattung:

    1. Grüne Welle

    Start 40 Fps nach Aufschaltung der Leistung:

    Es ruckelt und zuckelt, die Framerate liegt bei 10 Fps . Beim erreichen von Frankfurt Stadion geht die Framerate auf 4-5 FPS runter. Nach Durchfahrt von Frankfurt Stadion sind wir wieder bei 10 FPS. Als ich die freie Strecke erreicht habe sind es 15-20 Fps.


    2. Alles geht schief

    Start 24 Fps und nach Aufschaltung der Leistung:

    Einwandfreie Darstellung mit zumeist über 25 Fps. Beim Erreichen von Frankfurt Stadion 20-25-Fps.


    Somit zeichnet sich bei mir das Gleiche und Streckenunabhängige Verhalten von Lokim ab.

    Fazit: Die Grüne Welle Bremst Loksim unheimlich aus.


    Bezüglich der Signale: Ich habe die Signale von Klaus eingebaut. Wahrscheinlich werden dann zu viele Signaloptionen im Voraus für Loksim bei Grüner Welle berechnet.


    Gruß

    Martin

  • Hallo Martin,

    Wäre ja vielleicht auch für dich interessant mit einem Texteditor mittel suchen&ersetzen mal die Signale von Klaus gegen ältere/einfach gehaltenere auszutauschen.


    Lg, Jakob

  • Hallo Jabob.


    Jepp.


    Ich habe mal meine Schmalspurbahn getestet. da gibt es keinen Unterschied zwischen Grüner Welle und Alles geht schief.

    Was mir dazu nur einfiel: Ich hatte mal .dae Menschen als Signale eingebaut. Das ging schief, weil sie mir die Framerate runtergehauen haben, und das waren nur ein paar. Daraus könnte eine parallele zu Klaus Signalen entstehen.


    Gruß

    Martin

  • JakobF  lukash  KlausN


    So, ich habe die Signale von Klaus durch Formsignale ersetzt.


    Das Ergebnis: Hervorragende Framerate bei Grüner Welle.

    Somit dürfte der Übeltäter feststehen: loksim kann die Signale wohl nicht richtig einbinden. Da es schon mal mit.dae Objekten Probleme gab, liegt es nahe, das es auch diesmal so ist.


    Gruß

    Martin

  • Hallo,

    danke für Eure Tests. JakobF nachdem Du schon eine schöne Teststrecke gebaut hast: Könntest Du uns diese eventuell irgendwie zur Verfügung stellen? Dann ersparen wir uns die Arbeit ;)


    Ich denke es reichen Strecke, KBS und Fahrplan - nachdem die Objekte welche sind die wir vermutlich sowieso schon installiert haben. Im besten Fall jeweils in der Variante mit Klaus' Signalen und mit den "Standardsignalen" wenn Du sowieso beide Varianten schon hast


    lg

    Lukas